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Drop-Shipping, Verkauf von handgemachten Produkten oder gar eine eigene Kosmetiklinie? Was du auch verkaufen möchtest, ohne einen Onlineshop funktioniert es nicht. Du hast keine Programmierkenntnisse und auch nicht genug Geld, um dir einen Progger zu leisten? Brauchst du auch nicht, heute gibt es andere Möglichkeiten. Wir verraten dir, welche Schritte bei der Etablierung deines neuen Shops wichtig sind.

Wähle einen Partner, dem du vertrauen kannst
Möchtest du einen erfolgreichen Online Shop erstellen, brauchst du den richtigen Hoster als Partner und die geeignete Software. Wie gut dein Shop am Ende beim Kunden ankommt, hängt maßgeblich von den Ladezeiten und der Struktur ab. Vertraue lieber auf einen Hoster mit deutschen Servern, denn er gibt dir mehr Sicherheit bei der Verfügbarkeit deines Shops. Auslandsangebote können billiger sein, sind aber oft eine schlechte Wahl. Problem ist, dass du hier nicht direkt einen Ansprechpartner hast und dass es bei Ausfällen im Ausland auch hier für dich zu Verzögerungen kommen kann.


Wähle das passende Geschäftsmodell für dich
Wie hoch deine Gründungskosten ausfallen und wie lange es bis zum ersten Verkauf dauert, hängt viel von deiner Planung ab. Bevor du loslegst, wähle zunächst ein Geschäftsmodell. Setze dich mit der Frage auseinander, welche Produkte du in deinem Shop verkaufen möchtest.

Am Anfang beschäftigst du dich mit der Frage, wer deine Zielgruppe ist. Hast du z.B. schon Reichweite in sozialen Netzwerken, fokussiere dich auf diese Gruppe. Behalte Trends im Auge und schaue, was gerade beliebt ist und mit welchen Produkten du erfolgreich sein könntest.


Lieber wenige gute Produkte als viele schlechte
Der Hype um den Billigversandhandel Temu reißt nicht ab und selbst gestandene Unternehmen aus Europa fürchten die Konkurrenz aus Fernost. Wo es Produkte in Masse zu Dumpingpreisen gibt, ist kein Platz für Qualität und Menschlichkeit. Versuche erst gar nicht die Verkaufszahlen von Wish, Ali-Express und Temu zu erreichen, denn das wird dir nicht gelingen.

Deutlich besser: Lege deinen Fokus auf wenige und hochwertige Produkte, denn damit etablierst du dir langfristig eine wünschenswerte Zielgruppe.

Ein Beispiel: Du möchtest bedruckte Einkaufstaschen verkaufen. Das machen schon viele, aber wie viele Shops bieten Taschen aus 100 % Bio-Baumwolle und fairem Handel an? Schaffe dir ein Alleinstellungsmerkmal, was dich von der Konkurrenz abhebt.


Denke auch beim Shop an die Suchmaschinenoptimierung
Um Kunden zu bekommen, musst du gefunden werden. Das funktioniert einerseits mit Marketing, andererseits aber auch durch Suchmaschinenoptimierung. Anstatt deinen Shop so schnell es geht “online” zu setzen, kümmere dich im Vorfeld um die Gestaltung.

Plane deine Produkte, erstelle liebevolle, authentische und offene Beschreibungen und betrachte deinen Shop aus den Augen eines Kunden. Würdest du bei dir selbst einkaufen wollen? Falls ja, kannst du den Launch wagen. Wenn du noch unsicher bist, prüfe die Schwachstellen und baue noch ein wenig um.

Tipp: Denke am Anfang bei der Produktwahl auch daran, dass sie sich gut “beschreiben” lassen. Ein Massenprodukt wie das “T-Shirt” ist an jeder Ecke zu finden. Hier hast du auch aus SEO-Sicht schlechte Chancen ganz nach oben zu kommen. Eroberst du hingegen eine Nische, könnte der Erfolg schneller auftreten.