Existenzgründungsberatung: Erfolgreiches Business aufbauen
Viele geben das Gründen eines Unternehmens oder besser die Verwirklichung ihrer Idee auf, weil sie schlicht nicht wissen, wie sie vorgehen sollen. Themen wie Businessplan, Finanzierung, Rechtsform, Versicherungen, Verträge und vieles mehr überfordern schnell und verunsichern zugleich. Doch für Gründer ist es wichtig, dieses Buch mit sieben Siegeln aufzuschlagen und mit einfachen Tipps und Tricks eine Unternehmensgründung voranzutreiben.

Planung und Schutzrechte

Zu Beginn geht es noch nicht einmal so sehr darum, wie viel Personal benötigt wird oder ob es Graphit- und Flachdichtungen bedarf, um Maschinen mit hochwertigen Teilen zu warten. Die Frage nach dem Personal lässt sich schließlich in späteren Phasen noch genauer betrachten und beim Thema Dichtungen zählt ohnehin Qualität, welche dann im Einzelnen geprüft und entschieden werden müsste. Am Anfang geht es also erst einmal ganz grob um die Planung als solche.

Wichtig:

Die Planungsphase nimmt im Regelfall mehrere Monate in Anspruch. Also vom ersten Gedanken bis zur Ausarbeitung eines soliden Geschäftsmodells können schnell drei bis sieben Monate vergehen. Als Gründe sollte man sich folglich keinesfalls unter Druck setzen. Denn neben der detaillierten Ausarbeitung eines Businessplans braucht es ebenfalls eine möglichst realistische Planung der Finanzierung.

Die Planungsphase dient folglich dazu, Informationen zu sammeln, Details zu eruieren und Notwendiges wie den Finanzplan zu erstellen. Ebenfalls ist es nötig, sich mit den rechtlichen Fragen in Bezug auf die kreierte Marke oder den Namen auseinanderzusetzen und diese gegebenenfalls schützen zu lassen. Dabei es ebenso wichtig, bestehende Schutzrechte nicht zu verletzen.

Genehmigungen und Finanzierung

Üblicherweise steht und fällt die Unternehmensgründung mit der Finanzierung. Schließlich können die wenigsten Gründer diese aus eigener Tasche stemmen. Auf die Frage, ob dies überhaupt sinnvoll wäre, wollen wir an dieser Stellen nicht eingehen. Fakt ist, dass der Ausgangspunkt für einen soliden Finanzplan der Businessplan ist. Aus diesem lässt sich der tatsächliche Finanzbedarf ablesen. Entsprechend ist es im Anschluss möglich, die benötigte Geldmenge durch Kredite, Fördermittel, Eigenkapital oder andere Optionen wie Zuschüsse zusammenzubekommen.

Dabei geht es ebenfalls um die möglichen Genehmigungen, die nötig sind, um das Unternehmen überhaupt betreiben zu können. Diese kosten im Regelfall viel Geld und müssen folglich zwingend mitbedacht werden. So braucht es als Beispiel spezielle Qualifikationen, Zulassungen oder anderes, die zum Betrieb der Firma nötig sind.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Rechtsform des gegründeten Unternehmens. Je nach Wahl gibt es verschiedene Anforderungen. Etwa lässt sich ein Einzelunternehmen sehr viel schneller gründen als eine Kapitalgesellschaft. Hierzu gilt es sich umfangreich zu informieren und mit Experten zu sprechen, um die beste Wahl zu treffen.

In diesen Kontext fällt auch das Geschäftskonto. Wer als Beispiel eine Kapitalgesellschaft erschafft, der wird vom Notar erst nach der Einzahlung des Stammkapitals auf das eröffnete Konto im Handelsregister eingetragen. Wer sich hingegen als Freiberufler selbstständig macht und ein kleines Unternehmen gründet, muss nicht zwingend ein Konto für rein geschäftliche Zwecke führen.

Soll des Weiteren Personal im Unternehmen arbeiten, geht es dann noch um notwendige Verträge. Gleiches gilt im Übrigen für Kundenverträge. Vorlagen hierfür sind bereits früh zu entwerfen und rechtlich sicher zu formulieren, sodass sie zum Start bereitliegen.